Atomenergie

Atomenergie ist ursprünglich ein reines Beiprodukt der Atomwaffenherstellung gewesen und bleibt bis heute von der militärischen Nutzung nicht zu trennen. Es ist eine Energieform, die das Gegenteil von nachhaltig ist: Zwei Generationen erzeugen Strom, die anfallenden Abfälle bleiben auf Jahrtausende radioaktiv. Die IPPNW beschäftigt sich mit den gesundheitlichen Folgen jeglicher radioaktiven Strahlung, ob aus der alltäglichen Nutzung von Atomenergie oder aus den Folgen von Atomkatastrophen und Atomwaffentests und anderen militärischen Anwendungen, wie atomgetriebene U-Boote. Wir arbeiten aus pazifistischer Überzeugung für eine gesunde, klima- und zukunftsverträgliche Energieversorgung aus 100% erneuerbaren Energien.

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Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

IPPNW-Pressemitteilung vom 19. Mai 2022

EU-Taxonomie: Delegierten Rechtsakt im EU-Parlament ablehnen!

Offener Brief gegen die Einstufung von Erdgas und Atomenergie als nachhaltig

19.05.2022 In einem Offenen Brief zur EU-Taxonomie haben heute 22 Umwelt- und Zivilgesellschaftliche Organisationen an die Abgeordneten des EU-Parlaments appelliert, gegen den delegierten Rechtsakt zu stimmen, der Atomenergie und Erdgas als nachhaltige Technologien einstufen soll. Einen Tag vor dem Ende der Einreichfrist der Resolutionsentwürfe soll damit auf die weit in die Zukunft hineinwirkenden Folgen dieser Entscheidung aufmerksam gemacht werden.

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Hintergrund

Die aktuelle Situation der Atomanlagen in der Ukraine

von Ute Rippel-Lau, Vorstandsmitglied der IPPNW

13.05.2022 Am Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl besuchte der Direktor der IAEO Raffael Mariano Grossi am 26.April 2022 die Anlage des havarierten Kraftwerksblocks, nachdem die russischen Truppen abgezogen waren. In der Zeit der Besatzung gab es mehr als einen Monat keinen Kontakt zwischen der ukrainischen Aufsichtsbehörde und der IAEO. Dieser konnte jetzt wiederhergestellt werden. Der IAEO-Direktor zeigte sich schockiert: "Ich weiß nicht, ob wir kurz vor einer Katastrophe standen, aber die Situation war absolut anormal und sehr, sehr gefährlich."

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Gastbeitrag von Timo Luthmann, .ausgestrahlt

Kann das „Super-Greenwashing“ noch verhindert werden?

Aufnahme von Atomkraft und fossilem Gas in die EU-Taxonomie steht bevor

13.05.2022 Am 2. Februar veröffentlichte die Europäische Kommission offiziell ihren Vorschlag für einen zweiten Delegierten Rechtsakt, welcher Atomkraft und fossiles Erdgas in die sogenannte EU-Taxonomie aufnehmen und damit als ‚grün‘ klassifizieren soll. Die EU-Kommission untergräbt damit das ursprüngliche Ziel der Taxonomie, Investitionen für einen ökologischen Umbau der Gesellschaft bereitzustellen. Stattdessen möchte sie weitere Gelder in fossile Infrastruktur und die an der Realität längst gescheiterte Atomtechnologie leiten. Dies hätte jedoch gravierende Folgen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 25. April 2022

36 Jahre Atomkatastrophe von Tschernobyl

IPPNW warnt vor nuklearer Gefahr angesichts des Ukraine-Krieges

25.04.2022 Anlässlich des 36. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986, fordert die Friedensnobelpreisträger-Organisation IPPNW den Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) Rafael Grossi dazu auf, sich für einen russischen Truppenabzug und eine breite und vollständig demilitarisierte Zone um alle kerntechnischen Anlagen in der Ukraine einzusetzen.

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05.04.2022 Die Teilnehmer*innen des NGO-Forums der 66. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission kamen am 25. März 2022 zusammen, um ihre Solidarität mit der Ukraine zum Ausdruck zu bringen und die Gefahr einer nuklearen Katastrophe für die Welt zu diskutieren und darauf aufmerksam zu machen.  Es wurde vereinbart, eine Erklärung an alle Beteiligten zu senden, um das Bewusstsein für dieses kritische Thema zu schärfen.

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Aktion
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Nukleare Kette
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News und Kommentar
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Fukushima-Anzeige


11 Jahre Fukushima - 36 Jahre Tschernobyl
Die Anzeige erschien am 11. März 2022 in der Süddeutschen Zeitung, Vielen Dank an 2.372 Unterstützer*innen!

Ansprechpartner



Paul-Marie Manière
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Tel.
030 698074-20
E-Mail: maniere[AT]ippnw.de

Ewald Feige
Vertretung Atomausstieg, Energiewende und Klima
Tel. 030 698074-11
E-Mail: feige[AT]ippnw.de

Materialien

Forum 169. Foto: Paul Lovis Dorfmann / Campact
IPPNW-Forum 169: "Greenwashing von Atomkraft – Ein Super-GAU für die Energiewende"
auf ISSUU lesen

IPPNW-Information: Radioaktive „Niedrigstrahlung“. Ein Blick auf die Fakten (PDF)

IPPNW Forum: 10 Jahre Leben mit Fukushima
IPPNW-Forum "10 Jahre Leben mit Fukushima": 
auf isssuu.com lesen

Risiken und Nebenwirkungen der Atomenergie
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