Nein zur Militarisierung der Medizin!

Gesundheitswesen bleibt zivil!

Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit ist am 1. Januar 2025 der „Operationsplan Deutschland“ in Kraft
getreten – erarbeitet unter Federführung der Bundeswehr. Er legt die zivilen Unterstützungsleistungen
für das Militär im Fall der Landes- und Bündnisverteidigung fest. Alle Bereiche der Gesellschaft sollen auf
die Bedürfnisse des Militärs und die Erfordernisse der Kriegsführung ausgerichtet werden. In der IPPNW engagieren sich Ärztinnen, Ärzte, Medizinstudierende und Menschen aus Gesundheitsberufen für ein ziviles Gesundheitssystem.

Veranstaltung

Samstag, 26. April 2025, 10-14 Uhr

Resilienz und Militarisierung des Gesundheitswesens

Online und in der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Jahnstraße 40, 70597 Stuttgart

Was bedeutet es für uns Beschäftigte im Gesundheitssektor, wenn unser Gesundheitswesen „kriegstüchtig“ gemacht werden und sich den Erfordernissen des Militärs unterwerfen soll? Wie verhalten wir uns dazu? Was können wir dagegen tun?
 
Referent*innen:
Dr. Bernhard Winter (vdää), Dr. Robin Maitra und Ute Rippel-Lau (beide IPPNW)
Veranstaltet von: Ärzt*innen in sozialer Verantwortung BW, vdää und IPPNW
Eine Akkreditierung von Fortbildungspunkten ist bei der LÄK beantragt.

Anmeldung | Flyer [PDF]

Aus IPPNW-Forum 181/2025

Militärisches Mindsetting: ein neues Feld ärztlicher Fortbildung

Zur Rolle der Ärztekammern bei der zivil-militärischen Zusammenarbeit

10.03.2025 Der „wohl schönste Bundeswehrstandort“ (Carlo Masala) bot die pittoreske Kulisse für ein, wie von mehreren Rednern betont, „Leuchtturmprojekt“. Im Barockschloss Oranienstein in reizvoller Landschaft nahe dem rheinland-pfälzischen Diez gelegen und seit 1962 von der Bundeswehr genutzt, organisierten die Regionalkommandos Bundeswehr aus Hessen und Rheinland-Pfalz sowie Kommando „Regionale Sanitätsdienstliche Unterstützung“ in Kooperation mit den Landesärztekammern aus Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland am 20. September 2024 ein Symposium „Im Ernstfall: Was bedeutet Kriegsmedizin?“. [1]

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Aus IPPNW-Forum 181/2025

Die schleichende Militarisierung der Medizin

Das Gesundheitswesen soll auf die Erfordernisse der Kriegsführung vorbereitet werden

27.02.2025 Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit ist am 1. Januar 2025 der der „Operationsplan Deutschland“ [1] in Kraft getreten – ein tausendseitiger Strategieplan, erarbeitet seit 2023 unter der Federführung der Bundeswehr. Er legt die verpflichtenden zivilen Unterstützungsleistungen für das Militär im Fall der Landes- und Bündnisverteidigung fest. Die Details unterliegen der Geheimhaltung. Vorausgegangen ist die neue „Nationale Sicherheitsstrategie“ [2]  die die Bundesregierung im Juni 2023 vorstellte. Diese bedeutete eine grundlegende Neuorientierung in der „Sicherheitspolitik“.

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