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Aktuelles

IPPNW-Pressemitteilung vom 26.09.2016

Gesundheitsorganisationen fordern weltweites Atomwaffenverbot

Aus humanitären Gründen soll die Bundesregierung Atomwaffen in Deutschland verbieten

Gesundheitsorganisationen fordern weltweites Atomwaffenverbot, Grafik: IPPNW26.09.2016 

Zehn Gesellschaften, Verbände und Organisationen aus dem Gesundheitswesen haben heute einen Appell an die Bundesregierung veröffentlicht. Unter dem Titel „Eine Welt ohne Atomwaffen ist eine Frage der Humanität“ fordern sie „die bestehende Stationierung von Atomwaffen in Deutschland umgehend zu verbieten“. Die Bundesregierung solle sich „ab sofort in allen internationalen Gremien aktiv für die Verhandlung eines weltweiten Atomwaffenverbotes einsetzen“. Diese Forderungen leiten sich aus der Verantwortung der im Gesundheitswesen Tätigen für das Wohlergehen ihrer PatientInnen ab. Ein gewollter oder versehentlicher Einsatz von Atomwaffen würde das Überleben der gesamten Menschheit bedrohen.

Pressemitteilung Trägerkreis Lingen-Demonstration

"Atomkraft jetzt den Saft abdrehen – Uranfabriken schließen"

75 Organisationen rufen zu Lingener Anti-Atom-Demo auf

Demonstration am 29.10.2016 in Lingen, Foto: www.demo-lingen.de22.09.2016 

Mittlerweile rund 75 Organisationen aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und den benachbarten Niederlanden rufen für den 29. Oktober 2016 zu einer überregionalen Anti-Atom-Demo am emsländischen Atomstandort Lingen auf. Unter dem Motto "Atomkraft jetzt den Saft abdrehen – Uranfabriken schließen" fordern sie vor allem die sofortige Stilllegung der niedersächsischen AKW Lingen II und Grohnde sowie der Brennelementefabrik Lingen und der  Urananreicherungsanlage Gronau.

Kampagnen-Pressemitteilung vom 21.09.2016

Bundestag darf Syrien-Mandat nicht verlängern

Internationaler Weltfriedenstag

Susanne Grabenhorst, IPPNW-Vorsitzende,  für die Kampagne "MACHT FRIEDEN - Zivile Lösungen für Syrien"21.09.2016 

Am heutigen Internationalen Weltfriedenstag verurteilt die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ den Angriff auf den Hilfskonvoi in Syrien aufs Schärfste. Sie appelliert an Außenminister Steinmeier, sich bei seinem US-amerikanischen und russischen Kollegen in New York dafür einzusetzen, die Waffenruhe wieder aufzunehmen, damit die Hilfsgüter zu der leidenden Zivilbevölkerung gebracht werden können. Nur ein Schweigen der Waffen könne den Weg zum Frieden ebnen. Deshalb fordern die Trägerorganisationen der Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ die Bundestagsabgeordneten auf, das Bundeswehrmandat für den Syrieneinsatz Ende dieses Jahres nicht zu verlängern.

Presseankündigung, 19. September 2016

Was braucht der Mensch? Medizingeschichte – Medizin & Frieden – Medizinethik

5. Internationaler IPPNW-Kongress „Medizin und Gewissen“, 14. und 15. Oktober 2016

5. Internationaler IPPNW-Kongress "Medizin & Gewissen - Was braucht der Mensch?"19.09.2016 

Vor 70 Jahren begann der Nürnberger Ärzteprozess. Mit ihm wurde der bahnbrechende Nürnberger Kodex in das Völkerrecht eingeführt, in dessen Zentrum die freiwillige und informierte Einwilligung des Patienten nach bestmöglicher Aufklärung steht. Die Auseinandersetzung mit der Medizin im Nationalsozialismus und ihren Auswirkungen prägte von Anfang an das Selbstverständnis der Kongressreihe "Medizin und Gewissen". Am 14. und 15. Oktober 2016 findet in Nürnberg der 5. Internationale IPPNW-Kongress mit 40 ReferentInnen und über 350 TeilnehmerInnen statt. Dr. Michael Wunder, langjähriges Mitglied der „Enquete-Kommission Recht und Ethik der modernen Medizin“, und andere Fachleute werden der Frage nachgehen, welche Bedeutung dem Nürnberger Kodex bis heute zukommt.

Ursachen von Krieg und Flucht und die Folgen von Traumata

6. International Global Health Summer School

TeilnehmerInnen der Global Health Summer School, Berlin 2016, Foto: IPPNW, Anne Jurema16.09.2016 

Am 3. September 2016 ist die diesjährige internationale Global Health Summer School zum Thema „Beyond Trauma: Political Violence, Refugees, Empowerment and Health“ nach einer intensiven Woche zu Ende gegangen. Es war das sechste Mal, dass die IPPNW Deutschland und das Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité gemeinsam diese Sommerakademie für Studierende und BerufsanfängerInnen in Berlin veranstaltete.

IPPNW-Pressemitteilung vom 14.09.2016

IPPNW fordert Verbleib des radioaktiven „Freigabe-Materials“ an den Atomkraftwerks-Standorten

Gutachten bestätigt Stilllegungs-Strategie der IPPNW

Der Versuchsreaktor Jülich mit Materialschleuse zum Rückbau, Foto: Maurice van Bruggen/CC BY 3.014.09.2016 

Die Atomindustrie möchte die deutschen Atomkraftwerke nach ihrer Stilllegung zurückbauen und den überwiegenden Teil der gering radioaktiven Abrissmaterialien u.a. per „Freigabe“ in den konventionellen Stoffkreislauf übergeben. Diese Materialien würden auf regulären Mülldeponien entsorgt und recycelt werden. Die Bevölkerung würde mit diesen gering radioaktiven Materialien in Berührung kommen. Die Ärzteorganisation IPPNW hat angeregt, eine alternative Stilllegungsstrategie zu prüfen: Ein auf Dauer angelegter Einschluss des gering radioaktiven "Freigabe-Mülls" im Atomkraftwerk nach der Entnahme der schwach-, mittel- und hochaktiven Stoffe.

5. Internationaler IPPNW-Kongress

ippnw blog

Beyond Trauma – Political Violence, Refugees, Empowerment and Health

Participant Voices from Everlyne Achieng (Kenya) and Jihad Suliman (Syria). Everlyne Achieng: I am very grateful that I was enabled to attend this year’s Global Health Summer School. I must say it was an eye-opening experience for me, an opportunity to

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