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Aktuelles

IPPNW-Pressemitteilung vom 16.06.2019

Kein erneuter Krieg im Nahen Osten

Vorwürfe gegen den Iran

Social-Media-Aktion "No War on Iran", Foto: IPPNW16.06.2019 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, sich dringend gemeinsam mit den anderen EU-Staaten für eine Deeskalation zwischen den USA und dem Iran einzusetzen. Die Bundesregierung muss zudem einer deutschen Beteiligung an einer Militärintervention gegen den Iran eine unmissverständliche Absage erteilen. Der Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen, die US-Sanktionen sowie die massive US-Militärpräsenz am Persischen Golf erhöhen die Gefahr einer militärischen Konfrontation.

IPPNW-Pressemitteilung vom 14.06.2019

Keine Zustimmung zu neuem Abschiebegesetz der Großen Koalition

Innenministerkonferenz in Kiel

Menschenrechte sind unteilbar, unteilbar-Demonstration in Berlin 2018, Foto: IPPNW14.06.2019 

Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt den Widerstand einer Reihe von SPD-regierten Länder, Geflüchtete nicht uneingeschränkt nach Afghanistan abzuschieben. Die Sicherheitslage in dem Kriegsland ist nach wie vor desaströs. Die IPPNW fordert die Länder zudem auf, am 28. Juni 2019 im Bundesrat den Vermittlungsausschuss anzurufen, damit das sogenannte „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“ in der vorgelegten Form nicht in Kraft tritt. Dieses inhumane Gesetz verstößt in Teilen gegen Europarecht und gegen unser Grundgesetz.

IPPNW-Pressemitteilung vom 13.06.2019

Schutz von Julian Assange vor Auslieferung an die USA

USA stellen Auslieferungsantrag

Julian Assange, Foto: David G Silvers. - https://www.flickr.com/photos/dgcomsoc/14770416197/, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3481328213.06.2019 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, sich gegenüber Großbritannien gegen eine Auslieferung des Whistleblowers Julian Assange in die USA einzusetzen. Als Chefredakteur von Wikileaks hat Julian Assange durch die Veröffentlichung von Whistleblower-Informationen schwere Kriegsverbrechen der USA öffentlich gemacht. Erinnert sei an die Veröffentlichung des Videos „Collateral Murder“, das ein Kriegsverbrechen der Besatzung eines Kampfhubschraubers  im Jahr 2007 im Irakkrieg dokumentiert. Zwölf unbewaffnete Zivilisten, darunter zwei Reuters-Korrespondenten wurden damals von Angehörigen der US-Streitkräfte mit einem Maschinengewehr getötet.

ICAN-Pressemitteilung vom 5. Juni 2019

Rüstungswettlauf in vollem Gange

Neue Studie zu Investitionen in Atomwaffen

ICAN-Studie““Shorting our security - Financing the companies that make nuclear weapons"05.06.2019 

Laut der heute veröffentlichten Studie der ICAN-Partnerorganisation Pax “Shorting our security - Financing the companies that make nuclear weapons“ finanzieren deutsche Kreditinstitute die Herstellung von Atomwaffen mit Milliardenbeträgen. Elf deutsche Finanzdienstleister haben den Atomwaffen-Produzenten seit Januar 2017 insgesamt rund 11,67 Milliarden US-Dollar (10,36 Milliarden Euro) zur Verfügung gestellt. Spitzenreiter ist weiterhin die Deutsche Bank mit 6,757 Dollar, die ihre Investitionen gegenüber den Vorjahren sogar noch gesteigert haben. Im Mai letzten Jahres hatte die Deutsche Bank angekündigt ihre Geschäftsbeziehungen zu Atomwaffen-Herstellern beenden zu wollen.

Pressemitteilung vom 4. Juni 2019

Bundeswehrmandat für Syrien darf nicht verlängert werden

USA fordern „Schutzzone“ in Nordsyrien mit deutscher Beteiligung

Banneraktion der Kampagne "Macht Frieden" am 10.11.2016 vor dem Reichstag, Foto: Netzwerk Friedenskooperative, Jonas Klein04.06.2019 

Die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ übt scharfe Kritik an Überlegungen der Bundesregierung, die USA bei der Einrichtung einer „Schutzzone“ in Nordsyrien zu unterstützen. Die Kampagne appelliert in einem Offenen Brief an die Bundesregierung, den Einsatz der Bundeswehr im Irak und in Syrien nicht zu verlängern. „Die Bundeswehr muss vollständig aus der Region abgezogen werden. Wir fordern die Bundesregierung auf, den Friedenswillen der Deutschen auch gegen Kriegsbefürworter*innen in den USA mit aktiven Maßnahmen durchzusetzen“, erklärt Berthold Keunecke für die Kampagne.

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Frauen und Medizin auf dem Balkan

Seit dem Jahr 1995 werden Medizinstudierende aus den verschiedenen Staaten des ehemaligen Jugoslawiens im Rahmen des IPPNW-Programms „Bridges of Understanding“ nach Würzburg eingeladen, um dort ein einmonatiges Praktikum in der Missionsärztlichen Klinik/Juliusspital (Klinikum Würzburg Mitte) zu leisten. Sie haben Einblick

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