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Aktuelles

IPPNW-Pressemitteilung vom 01.12.2016

IPPNW feiert 90. Geburtstag ihres Ehrenvorstandes

Prof. Dr. Ulrich Gottstein, IPPNW-Ehrenvorstand und Chefarzt des Bürgerhospitals Frankfurt i.R.

Prof. Ulrich Gottstein, Foto: IPPNW01.12.2016 

Mit einem Festakt in Frankfurt begeht die Ärzteorganisation IPPNW am kommenden Wochenende den 90. Geburtstag ihres Ehrenvorstandes Prof. Dr. Ulrich Gottstein. Zahlreiche Ehrengäste aus der Politik, der Frankfurter Ärzteschaft, der Kirche und der IPPNW selbst werden erwartet. Die Ärzteorganisation rechnet mit etwa 100 TeilnehmerInnen. Dr. Hans-Christof Graf von Sponeck, deutscher UN-Diplomat und Autor politischer Sachbücher und Hochschullehrer, wird über die "Notwendigkeit einer vorausschauenden Friedenspolitik" referieren.

ICAN-Pressemitteilung vom 27.11.2016

UN entscheiden im Dezember über Atomwaffen-Verhandlungen

Irland stimmt bei der UN-Abstimmung im ersten Ausschuss am 27.10.2016 mit Ja, Foto: Xanthe Hall27.11.2016 

Die Vereinten Nationen werden noch dieses Jahr über Atomwaffen-Verhandlungen abstimmen. Im Dezember wollen die Staaten in der UN-Generalversammlung entscheiden, ob im kommenden Jahr ein internationaler Vertrag zum Verbot der Waffen erarbeitet wird. Xanthe Hall von ICAN Deutschland und IPPNW-Abrüstungsexpertin erklärt dazu: „Atomwaffen sind die einzigen Massenvernichtungswaffen, die noch immer nicht verboten sind. 

IPPNW-Pressemitteilung vom 17.11.2016

Afghanistan ist kein sicheres Herkunftsland

Offener Brief an Merkel, de Maizière, Steinmeier und von der Leyen

Flüchtlingskinder in Kabul erhalten Winterkleidung von ISAF-Mitarbeitern, Foto: NATO, U.S. Air Force Capt. John Callahan (bearbeitet)17.11.2016 

Die Ärzteorganisation IPPNW fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie die Minister Thomas de Maizière, Frank-Walter Steinmeier und Ursula von der Leyen in einem Offenen Brief auf, ihre Afghanistan-Flüchtlingspolitik im Sinne der Menschenrechte zu korrigieren. Wie als sicher eingestufte Regionen über Nacht zu hoch gefährlichen werden können, hätten die jüngsten todbringenden Taliban-Attacken in Masar-i-Scharif und anderen nordafghanischen Städten gezeigt. Laut Amnesty International hat sich die Zahl der Flüchtlinge innerhalb Afghanistans in den letzten drei Jahren auf über 1,2 Millionen verdoppelt. UNHCR geht davon aus, dass eine interne Schutzalternative in den vom aktiven Konflikt betroffenen Gebieten unabhängig davon, von wem die Verfolgung ausgeht, nicht gegeben ist.

Preisträger kommen aus der Türkei, Frankreich, Äthiopien, den Niederlanden und aus Südafrika

Nuclear Free Future Award

Susi Snyder, Nuclear Disarmament Programme Manager, PAX, aboard the Peace Boat in New York in October 2016, Foto: www.icanw.org16.11.2016 

Der Nuclear-Free Future Award, der mit insgesamt 30.000 US-Dollar dotiert ist und den die IPPNW unterstützt, ehrt seit 1998 Menschen auf der ganzen Welt, die sich für das Ende des Atomzeitalters engagieren und Wege aufzeigen, sowohl die militärische wie die sogenannte friedliche Nutzung der Kernenergie zu beenden. Die IPPNW hat zwei der PreisträgerInnen nominiert. Die Preisverleihung findet am 17. November 2016 in Johannesburg/Südafrika statt. Kooperationspartner ist Earthlife Africa Johannesburg.

IPPNW-Pressemitteilung vom 15.11.2016

Kein ausreichender Schutz der öffentlichen Gesundheit

Entwurf des Strahlenschutzgesetzes

IPPNW-Aktion auf dem Kongress "5 Jahre Fukushima, 30 Jahre Tschernobyl", Foto: IPPNW15.11.2016 

Gemäß der Richtlinie 2013/59/Euratom soll das Strahlenschutzrecht dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand angepasst werden und über ein entsprechendes Strahlenschutzgesetz in deutsches Recht umgesetzt werden. In einer Stellungnahme an das Bundesumweltministerium kritisieren mehr als 50 atomkritische Umweltverbände, unter anderem der BUND und die IPPNW, den aktuellen Gesetzesentwurf der Bundesregierung als zu wirtschaftsfreundlich.

Kommentar von Dr. Alex Rosen, IPPNW-Vorstand

Was wir von den Wahlen in den USA lernen können (und müssen)

Dr. Alex Rosen, Foto: IPPNW11.11.2016 

Vergangenen Dienstag waren die Menschen in den USA aufgefordert, eine neue Regierung zu wählen. Zur Überraschung vieler wählten sie den Immobilienmogul und Fernsehstar Donald Trump zum Präsidenten und bescherten seiner Partei eine für die USA seltene Machtfülle mit satten Mehrheiten im Senat und dem Repräsentantenhaus. Nach allem was wir wissen, verlief die Wahl ordnungsgemäß. Wir, der Rest der Welt, müssen die Resultate dieser demokratischen Wahl akzeptieren. Wir müssen aber auch mit ihnen leben. Denn die USA sind weiterhin die einzige globale Supermacht – militärisch, politisch, wirtschaftlich, kulturell – daher kann es niemandem egal sein, wer sie regiert.

IPPNW-Benefizkonzert für Flüchtlingskinder

Aktion

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Türkei: Gescheiterter Friedensprozess, Bürgerkrieg und der Weg in die Diktatur

„Wir brauchen keine Todesstrafe, wir brauchen Demokratie“, erklärte die Vorsitzende der türkischen Menschenrechtsstiftung und Trägerin des Medical Peace Work Award, Prof. Dr. Sebnem Korur Fincanci, nur wenige Tage vor ihrem Prozess beim 13. Strafgerichtshof in Istanbul am 8. November 2016

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