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Artikel zum Thema Atomwaffen

Pressemitteilung, 15.02.2019

Multilateralismus in der Sicherheitspolitik notwendig

Münchener Sicherheitskonferenz

Straßentheater am 1.2.2019 an den Botschaften der USA und Russlands in Berlin. Foto: Ralf Schlesener15.02.2019 

Anlässlich des Beginns der Münchner Sicherheitskonferenz rufen die Friedensnobelpreisträger ICAN und IPPNW die Bundesregierung auf, Rüstungskontrolle und Abrüstung nicht den Atommächten zu überlassen. Die Kündigung des INF-Vertrages zeigt, wie fragil bilaterale Verträge sein können: Zwei Staatschefs setzen die europäische Sicherheit aufs Spiel. "Wir brauchen Multilateralismus in der Sicherheitspolitik, nicht nur in der Handelspolitik", sagt Leo Hoffmann-Axthelm, Europavertreter von ICAN heute auf der Sicherheitskonferenz.

Mainz setzt Zeichen für atomare Abrüstung

ICANsave Mainz. Foto: Stadt Mainz02.02.2019 

Am Tag nach Donald Trumps Kündigung des INF-Vertrags setzt die Stadt Mainz ein deutliches Zeichen für atomare Abrüstung. Oberbürgermeister Michael Ebling hat heute als erster deutscher Oberbürgermeister den ICAN-Städteappell für ein Atomwaffenverbot unterzeichnet. Damit ist Mainz als Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz, dem Bundesland in dem US-Atomwaffen gelagert sind, die erste deutsche Stadt, die sich dem internationalen Appell anschließt.

Presseinformation vom 1.02.2019

Bundesregierung soll Stationierung neuer Raketen in Europa verhindern

Kündigung des INF-Vertrages

Reden statt Rüsten! INF-Vertrag retten, Straßentheater für Abrüstung an den Botschaften der USA und Russlands, 1.2.2019, Foto: IPPNW01.02.2019 

Die Kündigung des INF-Vertrages durch Donald Trump bricht mit der bewährten Rüstungskontrolle. Damit setzen die USA die Welt und insbesondere Europa einem  unverantwortlichen Risiko aus, kritisieren die ICAN-Partnerorganisation ICAN Deutschland und IPPNW heute in Reaktion auf die Erklärung von US-Außenminister Mike Pompeo in Washington. Nach der Aufkündigung des INF-Vertrages beginnt eine sechsmonatige Kündigungsfrist. Ohne eine überraschende Wendung im kommenden halben Jahr, endet der Vertrag am 2. August 2019. Die USA und Russland können dann völlig ungehindert neue Nuklearraketen mit einer Reichweite von 500 bis 5.500 km entwickeln und auch stationieren – ohne jegliche Maßnahmen der Transparenz und Kontrolle.

Pressemitteilung vom 24.1.2019

Keine Entwarnung: Es bleibt 2 Minuten vor 12

Weltuntergangsuhr auf gleichbleibend hohem Stand

Weltuntergangsuhr, Grafik: Bulletin of Atomic Scientists24.01.2019 

Die Gefahr für die Menschheit und unseren Planeten durch einen Atomkrieg ist laut der internationalen Wissenschaftlergruppe der US-Zeitschrift „Bulletin of Atomic Scientists“ gleichbleibend hoch. Die Friedensnobelpreisorganisationen IPPNW und ICAN Deutschland teilen die Besorgnis der Wissenschaftler*innen und warnen vor einem ungezügelten atomaren Wettrüsten, wenn die USA am 2. Februar aus dem INF-Vertrag austreten.

IPPNW-Gastbeitrag auf Zeit-online

Einen Atomkrieg in Europa verhindern

Russland und die USA liefern sich längst ein neues atomares Wettrüsten.

Dr. Alex Rosen, Vorsitzender der IPPNW, Foto: IPPNW10.01.2019 

US-Präsident Donald Trump hat angedroht, aus dem INF-Vertrag mit Russland auszusteigen. Der Vertrag verbietet Mittelstreckenwaffen und war ein wichtiges Instrument auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges für Abrüstungsverhandlungen. Auch ist der Vertrag entscheidend für die Infrastruktur der Sicherheit in Europa, das von einem atomaren Wettrüsten zwischen den USA und Russland besonders betroffen wäre. Der Vorsitzende der deutschen Sektion der IPPNW, Dr. Alex Rosen, sieht jetzt vor allem Deutschland am Zug, zu vermitteln. 

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Materialien

Alex Rosen über Atomwaffen

Interview mit Dr. Alex Rosen - Weltnetz.TV

"Atomwaffen verbieten!," Video von Weltnetz.TV (Youtube)
Teil 1 | Teil 2

Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
Kontakt

Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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